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Marcus Antonius

Biografie

Aufstieg unter Caesar

Marcus Antonius Im Jahre 58 c. Chr, also im Alter von Mitte 20, verließ er Rom und ging nach Griechenland, um so seinen Gläubigern entfliehen zu können. Hier lernte er, ein hervorragender Rhetoriker zu werden, was seiner späteren Karriere als Politiker sehr dienlich war. Zudem schulte er sich in Griechenland auch im militärischen Bereich.

Wenig später wurde er Reiterführer unter Aulus Gabinius, dem Prokonsul von Syrien. In Judäa und Ägypten kämpfe er an dessen Seite gegen Alexander und dessen Vater, dem König Aristobulos II. Im Jahre 55 v. Chr. eroberte Marcus Antonius mit Aulus Gabinius Pelusion und schlug mit diesem in zwei Schlachten Archelaos. In dieser Zeit machte er vermutlich erstmals Bekanntschaft mit der ägyptischen Prinzessin Cleopatra.

Ein Jahr später, also ab 54 v. Chr. diente Marcus Antonius in Gallien unter Gaius Julius Caesar. Beide verband bis zur Ermordung Caesars eine tiefe Männerfreundschaft. Caesar war es auch, der seine politische Karriere förderte. So wurde er recht schnell Konsul und strebte ab 53 v. Chr. das Amt des Quästors in Rom an. Mithilfe von Marcus Antonius gelang es Caesar letztendlich, den Gallienfeldzug erfolgreich zu gestalten. 50 V. Chr. wurde er zum Augur gewählt. Dies war damals ein hohes politisches Amt, dessen Ermächtigung darin bestand, bei wichtigen Entscheidungen den Götterwillen zu verkünden. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tode inne. Während bei den Senatoren der Widerstand gegen Caesar immer größer wurde, vor allem Pompeius stellte sich gegen diesen, stand Marcus Antonius seinem Gönner loyal zur Seite. Dies brachte ihn in große Probleme als man Caesar seitens der Senatoren zum Staatsfeind erklärte. Marcus Antonius musste daraufhin Rom verlassen und zu Caesar nach Ariminum fliehen.

Nach der Überschreitung des Flusses Rubikon durch Caesars Truppen kam es zum Bürgerkrieg. Marcus Antonius befehligte bei den folgenden Schlachten fünf Kohorten Caesars. Als Proprätor wurde er Caesars Oberbefehlshaber aller in Italien stationierten Armeen. In der Schlacht bei Pharsalos (47 v. Chr.) gelang ihm zusammen mit Caesar der entscheidende und vernichtende Schlag gegen dessen Widersacher Pompeius.

Unter dem Diktator Caesar wurde er der magister equitum, womit er das Amt des Stellvertreters Caesars inne hatte. Gleichzeitig war er damit Oberbefehlshaber der Kavallerie. Caesar widmete sich in der Folgezeit weiteren Feldzügen. Marcus Antonius hatte derweil die Aufgabe, in Italien für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Dabei soll er sich jedoch wenig geschickt gezeigt haben und sich mehr und mehr seinem ausschweifenden Lebensstil zugewandt haben. Dieses Verhalten missfiel Caesar dermaßen, dass das Verhältnis der beiden Freunde nach Caesars Rückkehr deutlich abkühlte. So wurde er 46 v. Chr. von Caesar mit keinem neuen Amt berücksichtigt. Etwa 44 v. Chr. söhnten sich die beiden jedoch wieder aus.


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