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Marcus Antonius

Biografie

Frieden mit Octavian

Marcus Antonius Im Jahre 40 vor Christus trafen sich Marcus Antonius, Lepidus und Octavian in Brundisium, um den jahrelangen Konflikt beizulegen. Sie schlossen den Vertrag von Brundisium. Darin einigten sie sich darauf, das Römische Reich neu aufzuteilen. Dies war der Beginn des zweiten Triumvirats, welches ihnen eine auf fünf Jahre befristete Herrschaft in den jeweils zugeteilten Gebieten zusicherte.

Während Marcus Antonius den östlichen Teil des Reiches erhielt, welches sich von der Adria bis zum Euphrat erstreckte, bekam Octavian die Kontrolle des Westens zugesprochen. Lepidus erhielt lediglich die eher unbedeutende Provinz Africa. Damit die Gültigkeit des Übereinkommens auch besiegelt wurde, nahm Marcus Antonius Octavians Schwester Octavia zur Gemahlin.

Diese war im Jahre 37 v. Chr. auch am Vertrag von Tarent mit beteiligt. Bei diesem Vertrag wurde das Triumvirat verlängert.

Durch das sogenannte Titische Gesetz wurde dieses Triumvirat am 27. November 43 v. Chr. durch einen Antrag des Volkstribuns Publius Titius legalisiert.

Gemeinsam widmeten sich nun Marcus Antonius, Octavian und Lepidus der Aufgabe, den Kampf gegen die Caesarmöder Brutus und Cassius voranzutreiben. Am 7. Dezember des Jahres 43 v. Chr. brachte Marcus Antonius seinen ärgsten Widersacher Cicero auf der Flucht zur Strecke.

Es brach ein regelrechter Rachekrieg gegen die Caesarmörder aus. Seitens des Triumvirats wurde Caesar sogar offiziell zum Gott erhoben. Alle Gesetze, die Caesar zu Lebzeiten erlassen hatte, sollten ihre Gültigkeit behalten.

Bei der ersten Schlacht von Philippi eroberte Marcus Antonius das Lager des Cassius. Dieser verübte Selbstmord, da er an die komplette Niederlage glaubte. In Wirklichkeit hatte aber Brutus zeitgleich das Lager von Octavian, der sich aber glücklicherweise nicht mehr dort befand, eingenommen. Brutus gelang es anschließend sogar, wieder das Lager von Crassius einzunehmen. Einige Wochen später musste er aber aber in der zweiten Schlacht von Philippi eine deutliche Niederlage gegen Marcus Antonius hinnehmen und wählte deshalb ebenfalls den Freitod. Damit hatten die Caesarianer die Machtfrage im Römischen Reich eindeutig zu ihren Gusnten geklärt. Lediglich Sextus Pompeius und die Flotte der Caesarmörder waren noch eine geringe Gefahr.

Doch am 3. September des Jahres 36 v. Chr. konnte Marcus Vipsanius Agrippa die Flotte des Sextus Pompeius in der Seeschlacht bei Naulochoi endgültig schlagen.


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