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Marcus Antonius

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Konflikte mit Octavian und Cicero

Marcus Antonius Marcus Antonius wurde seitens der Republikaner immer mehr als neuer Tyrann gesehen. Vor allem sein Erzfeinz Cicero hatte gehofft, dass man ihn beim Attentat auf Gaius Julius Caesar ebenfalls mit umbringen würde. Mitte Mai kehrte Marcus Antonius nach Rom zurück. Er führte zu diesem Zeitpunkt eine große Anzahl von Veteranen an. Gegenüber dem neuen mächtigen Mann Octavian zeigte sich Marcus Antonius mit Missachtung, was diesen natürlich sehr verärgerte. Es entwickelte sich durch kleinere Intrigen ein Konflikt mit Octavian. So versuchte Marcus Antonius mit allen Mitteln, die gesetzliche Bestätigung der Adoption Octavians zu verhindern.

Seine Stellung als Führer der Caesarianer versuchte Marcus Antonius mehr und mehr zu festigen. So verlobte er seine Tochter Antonia mit einem Sohn des Lepidus. Das Barvermögen von Gaius Julius Caesar, welches er kontrollierte, händigte er nicht, wie von Octavian gefordert, an diesen aus. Mehrere Eigentumsprozesse waren die Folge. Zudem versuchte Octavian nun seinerseits, das Ansehen des Marcus Antonius beim Volk zu schädigen. Sich selber wollte er in einem positiven Licht erscheinen lassen. Er trat als Verteidiger des Andenkens des großen Diktators auf, was ihm durchaus erfolgreich gelang.

Trotz aller Konkurrenzen stimmte Octavian einem Provinzentausch zu, bei welchem Marcus Antonius für Makedonien die beiden Privinzen Gallia transalpina und Gallia cisalpina übertragen wurden. Marcus Antonius versuchte nun, mit einem neuen Ansiedlungsgesetz die Veteranen weiter auf seine Seite zu bringen. Auch änderte er in dieser Zeit die Strafprozessordnung, wobei er dabei dem Senat keine Mitsprache gewährte.

Zudem stellte Marcus Antonius sich gegen die Caesarmörder Marcus Brutus und Gaius Cassius, welche er aus Rom zu entfernen beabsichtigte. Sie bekamen die unbedeutenden Provinzen Kreta und Kyrene von ihm zugewiesen.

Octavian hielt wenig später eine Gerichtsrede wegen des ihm nicht übergebenen Vermögen Caesars. Wieder griff er Marcus Antonius stark an. Die Situation eskallierte und dieser ließ ihn aus dem Saal abführen. Marcus Antonius musste sich jedoch mit Octavian wieder vertragen, da seine eigenen Männer ihn stark unter Druck setzten.

Die Gefahr eines Bürgerkrieges wuchs an, da sich trotz dieser erzwungenen öffentlichen Versöhnung weiterhin hinter den Kulissen die Spannungen zwischen den beiden erhöhten. Zudem kam die Tatsache hinzu, dass sich sein Intimfeind Cicero, der sich bisher weitestgehend politisch zurückgehalten hatte, nun in seinen 14 Philippischen Reden auch deutlich gegen Marcus Antonius stellte. 44 v. Chr. warf ihm Cicero öffentlich Fälschung der Acta Caesaris vor. Cicero sah in sich selber den Retter der Republik und in Marcus Antonius einen Tyrannen, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen galt.

Marcus Antonius bezichtigte Octavian im Oktober der Anstiftung eines Attentats auf ihn. Diesen Anschuldigungen wurde jedoch wenig Glauben geschenkt. Octavian versuchte nun gesetzteswidrig, Soldaten anzuheuern. Er bemühte sich dabei auch bei den makedonischen Legionen, die seinem Widersacher unterstanden. Da Octavian diesen wesentlich mehr Sold bot, kam es zu Meutereien, die Marcus Antonius durch eine Massenhinrichtung von 300 Soldaten in Brundisium niederschlagen ließ.

Marcus Antonius marschierte nun in Richtung Rom, wo Octavian mit seiner Privatarmeee, bestehend aus Veteranen Caesars, wartete. Marcus Antonius traf in Rom ein. Zum Kampf mit seinem Widersacher kam es jedoch nicht, da dieser kurz zuvor aus der Stadt geflohen war. Ende November marschierte er mit fünf Legionen nach Gallia cisalpina, wo er den Caesarmörder Decimus Iunius Brutus Albinus bekämfte, der der dortige Stadthalter war.


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