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Marcus Antonius

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Vor und nach Caesars Ermordung

Marcus Antonius Nach der Aussöhnung mit Caesar hatte Marcus Antonius wieder das Amt des Konsuls inne. Dolabella, den Marcus Antonius nicht mochte (ihm sagte er ja auch ein Verhältnis mit seiner Ex-Frau nach), sollte Suffektkonsul werden. Das versuchte er deshalb mit allen Mitteln zu verhindern.

44. v. Chr. stand der Übergang zur Monarchie mit Gaius Julius Caesar an der Spitze bevor. Beim Lupercalienfest überreichte Marcus Antonius ihm symbolisch ein Diadem, was beim Volk, welches eine solche Monarchie nicht wollte, mit Buhrufen begleitet wurde. So war dieser gezwungen, die ihm angebotene Königswürde abzulehnen.

Warum Marcus Antonius diese Geste ausführte, darüber streitet man sich heute. Nach Cicero gab er damit den Anstoß zur Ermordung Caesars. Möglich ist auch, dass dies zuvor mit seinem Freund und Gönner so abgesprochen war. Jedenfalls kam es zur Verschwörung gegen Caesar. Man beabsichtigte zunächt, auch seine treuen Gefolgsleute Marcus Antonius und Lepidus zu ermorden, doch dem Widerspruch Marcus Iunius Brutus war es zu verdanken, dass von diesem Plan Abstand genommen wurde.

Am 15. März 44 v. Chr. war es dann soweit. Gaius Julius Caesar ging zum Sitzungssaal des Pompeiustheaters. Eigentlich wollte Marcus Antonius ihn begleiten, wurde jedoch abgelenkt und in ein Gespräch verwickelt. So konnte er diesem bei seiner Hinrichtung nicht beistehen. Die Aera Caesar fand das geplante blutige Ende.

Marcus Antonius erkannte die Gefahren und floh in sein Privathaus. Auch er musste nun um sein Leben fürchten. Die Mörder Caesars erreichten ihr eigentliches Ziel, die Republik auferstehen zu lassen, jedoch nicht. Ihre Rufe nach Freiheit blieben ungehört. Marcus Antonius, der erkannte, dass die Mörder Caesars nun auch in Probleme gerieten, machte sich diesen Umstand zunütze und nahm den 700 Millionen Sesterzen üppigen Staatsschatz, welcher sich im Tempel der Ops befand, an sich. Zudem erhielt er von Calpurnia, der Witwe Caesars alle Papiere und das Privatvermögen des Ermordeten.

Nun verfügte er über gigantische finanzielle Mittel, wodurch er sich ein Heer leisten konnte. Am 16. März besetzte er Rom, um Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen. Während Lepidus die Caesarmörder töten lassen wollte, suchte Marcus Antonius nach einer friedlichen Lösung. In der darauf folgenden Senatssitzung (ohne die Attentäter) wurde beschlossen, dass die acta caesaris weiterhin Rechtskraft haben sollte. Dieses erreichte Marcus Antonius durch seine hervorragende Rhetorik, da er die Anwesenden davon überzeugen konnte, das sie in anderem Falle ihre Ämter verlieren würden, da sie diese ja durch den Diktator erhalten hatten und dies dann rechtswidrig sei.

Alles, was Gaius Julius Caesar zu Lebzeiten verfügt hatte und alles, was er testamentarisch festgelegt hatte, behielt damit Gültigkeit. Caesar wurde in allen Ehren öffentlich bestattet. Dafür gingen die Mörder als Gegenleistung straffrei aus. Dolabella, den Marcus Antonius nicht mochte, wurde mit seiner Einwilligung sein Mitkonsul. Als Caesars Testament verlesen wurde, musse er jedoch eine böse Überraschung hinnehmen. Als Haupterben hatte dieser seinen Adoptivsohn Octavian und nict, wie von ihm erwartet, ihn selbst eingesetzt. Er wurde nur an zweiter Stelle erwähnt.

Der junge Octavian war damit der neue starke Mann an der Macht. Die Attentäter Caesars hatten es in Rom immer schwerer und mussten um ihr Leben fürchten, da Marcus Antonius sie öffentlich bei der Trauerfeier bloßgestellt hatte. Er unterstützte in der Folgezeit den Beschluss der Abschaffung der Diktatur und verschaffte sich in der Folgezeit bedeutende Vorteile, indem er Caesars Geheimschreiber Faberius für sich nutzte und von diesem mehrere Schriftstücke, die angeblich von Caesar stammten, fälschen ließ, wie z. B. Ämterverleihungen oder Amnestien. Seine eigene Leibwache, die er sich leistete, war stattliche 6000 Mann stark. Er erließ ein Gesetz der Veteranenansiedlung und wollte damit die Gunst der Soldaten für sich gewinnen.


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